DULUTH (Georgia, USA)--(BUSINESS WIRE)--AGCO, Your Agriculture Company (NYSE: AGCO), ein weltweit tätiges Unternehmen in der Herstellung und dem Vertrieb landwirtschaftlicher Geräte, hielt heute zum dritten Mal den jährlich stattfindenden AGCO Afrika-Gipfel in Berlin ab. Der Gipfel ist eine gemeinsame Initiative der AGCO, Bayer CropScience, der DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Rabobank, De Lage Landen und der John A. Kufuor Foundation. Dieses Jahr war das Hauptthema des Gipfels die Innovation – die Umsetzung von Technik und Wissenschaft zur Bewältigung der besonderen Herausforderungen in der afrikanischen Landwirtschaft und zur Nutzung der Chancen, um die landwirtschaftliche Produktivität für alle Landwirte in Afrika zu steigern. „Afrika steht im Zentrum einer möglicherweise neuen landwirtschaftlichen Revolution“, so Martin Richenhagen, Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO von AGCO. „Wir müssen einen neuen Leitfaden zur Sicherstellung einer nachhaltigen Versorgung mit Nahrungsmitteln entwickeln. Dazu müssen wir uns die Expertise der Privatwirtschaft und das Wissen der Kommunen und Landwirte vor Ort zu Nutze machen.“
Ein entscheidendes Element in Afrikas landwirtschaftlicher Revolution stellt die Intensivierung und zielgerichtete Mechanisierung dar. Zurzeit wird der Großteil der Energie in der Landwirtschaft in Afrika von Zugtieren oder menschlichen Händen geliefert. Dadurch wird nicht nur die Produktivität massiv beeinträchtigt, aufgrund der harten Arbeit für einen so geringen Ertrag ist die Landwirtschaft auch eine unattraktive Beschäftigung. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen ist die Energie (von menschlichen, tierischen und motorgetriebenen Quellen) ein entscheidender Input im landwirtschaftlichen Produktionsprozess. Die Technisierung der Landwirtschaft hat eine Steigerung der anbaubaren Fläche ermöglicht und zu höheren Erträgen beigetragen.
In der FAO-Studie „Contribution of Farm Power to Smallholder Livelihoods in sub-Saharan Africa“ wird festgestellt, dass eine Technisierung der landwirtschaftlichen Energie signifikante wirtschaftliche und soziale Vorteile verspricht:
- wirtschaftlich: gesteigerte Arbeitseffizienz, geringere Kosten, vergrößerte anbaubare Fläche, pünktlichere Produktion, verbesserte Anbauqualität, gesteigerte Erträge, Anbau neuer Pflanzensorten, geringere Verluste bei und nach der Ernte sowie die Möglichkeit, Erträge durch eine Vermietung landwirtschaftlicher Energiedienstleistungen an andere zu erzielen.
- sozial: geringere Schinderei und Arbeitslast, verbesserte Sicherheit, Prestigegewinn und die Ermutigung junger und innovativer Menschen, in ländlichen Gebieten zu bleiben und das Land zu bewirtschaften.
„In den letzten Jahrzehnten wurde das Afrika südlich der Sahara mit großen Herausforderungen bei der Bekämpfung von Hunger und Armut und der Sicherstellung der Ernährung konfrontiert“, erklärt Rob Smith, Senior-Vizepräsident von AGCO und Geschäftsführer für Europa, Afrika und den Nahen Osten. „Allerdings hat Afrika ein gewaltiges Wachstumspotential im Bereich Landwirtschaft, weil es nirgendwo auf der Welt eine solche Fülle ungenutzter Ressourcen gibt. Dies ist einer der Hauptgründe für den Einsatz der AGCO in der Grow Africa Initiative des Weltwirtschaftsforums sowie für unser Engagement in der New Alliance for Food Security and Nutrition der G8.“ 15 % der Anbauflächen weltweit befinden sich in Afrika, davon liegen mehr als 80 % brach. Vor 1960 produzierte Afrika 10 % der weltweiten Nahrungsmittel, diese Zahl liegt heute unter 1 %. Nach Jahrzehnten des Niedergangs begann der landwirtschaftliche Sektor südlich der Sahara, der zu 80 % aus Kleinbauern besteht, in den letzten Jahren, endlich zu wachsen.
„Innovation und Investition haben die landwirtschaftliche Produktivität in den sich entwickelnden Ländern zu neuen Höhen getrieben, und jetzt sollten diese Ressourcen in Richtung eines Kontinents umgeleitet werden, der die Mittel und das Potential hat, die Welt zu ernähren“, erklärt Martin Richenhagen. AGCO arbeitet weiterhin intensiv in Afrika und hat eine Strategie entwickelt, deren Schwerpunkt auf Investitionen im Humankapital liegt. So sollen das landwirtschaftliche Know-how verbessert und die Verteilung und Expansion der Produkte und Dienstleistungen von AGCO optimiert werden.
AGCO plant die Fortsetzung der Zusammenarbeit beim Aufbau weiterer Demonstrationsbetriebe und Schulungszentren in verschiedenen afrikanischen Ländern. In diesen Einrichtungen können Bauern vor Ort und Händler über neue landwirtschaftliche Technologien geschult werden. Gegenwärtig ist in Sambia bereits eine AGCO Future Farm mit Schulungszentrum in Betrieb. Dort wurde im letzten Jahr die erste Ernte von Mais und Sojabohnen eingefahren. Eine wesentliche Komponente des Erfolgs der Chalimbana Farm and Training Center in Sambia sind die starken Partnerschaften, die gebildet wurden. Mit diesen Partnerschaften sollen Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht werden, um einen Strategieplan zur gezielten Ausbildung der Bauern dazu zu entwickeln, wie diese ihre landwirtschaftliche Produktivität steigern können.
Dank seiner internationalen Traktormarke, Massey Ferguson, blickt der AGCO bereits auf mehr als 50 Jahre Erfahrung in der afrikanischen Landwirtschaft zurück. Während dieser Zeit haben sich immer mehr afrikanische Bauern auf die Qualität, Zuverlässigkeit und Unterstützung von Massey Ferguson verlassen. Der Ferguson spielte eine wichtige Rolle in der Revolution zur motorisierten Landwirtschaft, in der die Landwirtschaft auf dem gesamten Kontinent mechanisiert und ihre Effizienz gesteigert wurde. Kürzlich startete AGCO ein Joint-Venture mit Unternehmen im Besitz der algerischen Regierung, um Massey Ferguson-Traktoren vor Ort zu produzieren. Auch in Zukunft wird dieses Projekt auf der Innovation auf dem Feld aufbauen, auf der Mechanisierung sowie auf der Ermutigung der Landwirte, ihre Produktivität zu steigern.
Das Ergebnis des diesjährigen AGCO Afrika-Gipfels war außergewöhnlich, und mit Stolz freut sich AGCO über den Erfolg dessen, was vor drei Jahren gemeinsam begonnen wurde.
ÜBER AGCO
AGCO, Your Agriculture Company (NYSE: AGCO), ist ein globaler Marktführer, der sich auf die Konstruktion, die Herstellung und den Vertrieb landwirtschaftlicher Geräte konzentriert. AGCO unterstützt mit einer vollständigen Palette an Traktoren, Mähdreschern, Heuwendern, Spritzen, Erntemaschinen, Pflügen, Arbeitsgeräten, Systemen für Getreidespeicher und Proteinerzeugung sowie den entsprechenden Ersatzteilen eine produktivere Landwirtschaft. Die Produkte von AGCO werden unter den fünf Kernmarken Challenger®, Fendt®, GSI®, Massey Ferguson® und Valtra® weltweit über 3.150 unabhängige Händler und Lieferanten in mehr als 140 Ländern vertrieben. Der Hauptsitz des 1990 gegründeten Unternehmens befindet sich in Duluth im US-Bundesstaat Georgia. Im Jahr 2012 erzielte AGCO einen Nettoumsatz in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. http://www.AGCOcorp.com
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